Januar 21, 2007 von lipilly
Diese Leute, die dich belügen und meinen nur weil sie sich selbst gleich mit belügen wäre es nicht so schlimm.
Ich werde lieber von jemanden, der für sich lügt belogen, als von jemanden, der gegen sich selbst lügt.
Welch schrecklicher Tod es sein muss von einem Selbstmordattentäter ersinnlost zu werden.
Wie kann man seine eigene Tat mehr in Frage stellen, als nicht mit ihr leben zu können.
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Januar 8, 2007 von lipilly
Ich habe eben meinen erstes PGP-Schlüsselpaar erstellt und will meine Pflicht als verantwortungsvoller Bürger war nehmen und MEINE Daten verschlüsseln.
Nehmt eure Privatsfäre in eure Hand: Installiert PGP-Software und schickt mir verschlüsselte Nachrichten
PGP Für Windows Für Ubuntu
Mein Public-Key:
—–BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK—–
Version: GnuPG v1.4.3 (GNU/Linux)
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fadIjJ24GPJojOxhNu6kvG6dnBVyUsDw4zGd/FFGTiysFAuiCrdIv3sJdUPgfdCT
WgfWafhiWU+odwbs00mAQ6O26V6TYV45ubKrNGTwEcSh+/2btRaPfn7jqsrLRjmW
Pff5BACAkNCJD5tPmrUgygEKAk4V0nUL1×7tjlpzYYJXfCmEtiEO6fc2gqDvzdMy
e+NlN6evqGbflEn2seav7iyFEsGR1PTlHbW6tEtpLXDEKF0qjiouK+an5Rt631JK
0qZGIE3on05EEosrGzG5gbqaRwsJ7FZpRDLudcM5R+KT5q3fB7QYTGlwaWxseSA8
bGlwaWxseUBnbXguZGU+iGAEExECACAFAkWiaSsCGyMGCwkIBwMCBBUCCAMEFgID
AQIeAQIXgAAKCRC+UVoOyhPbv7PJAJ91kHXS0FRBmLTXzq1NRh7TINKUkgCgvDHk
rwyV7A52C9UDbk+CL1dgk2m5AQ0ERaJpLRAEAKzpB2teZwNsPt8PfWRx3NPhDDzh
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xIJa6EtAzPt2XYhXBnqkd0cGwA+kfXYs970VJ1r7nyTqGRmPhtb6qI5ssqMBY4hF
LlQoROcI3mjxVZ7jAAMFBACpzbPrdGajJDBHS5SG2YBkUi8XRSkq/aIalLDr2fkV
8UYyL9QJ7tHUrMj+sAhDXBGwSnopjVuUJcVAL/MeauLF+TL1wRyPfeYtQ9MdVWqp
Ui7aJPTjG6XkYDZzBJDJP7jA4NEU4a82UjK1M0dHbGY9IkBOnCT8MJLDJuX6gvuO
7IhJBBgRAgAJBQJFomktAhsMAAoJEL5RWg7KE9u/o90AoI4h0o1FSnvaW4cc3sFx
UQpbNtm3AJwJkMYiHb9I21HEevbTByphmkXokQ==
=WmME
—–END PGP PUBLIC KEY BLOCK—–
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Januar 7, 2007 von lipilly
Berlin II
Für den 29. hatte ich mich mit Alina, einem netten Mädchen, das ich aus dem Griechenlandurlaub mit Benkner kenne
, verabredet. Treffpunkt war der Fernsehtum am Alexanderplatz, da wir (Utsch, Schahab, Felix und ich) eh nichts zu tun hatten, haben wir uns schon ne Stunde zu früh da rumgetrieben. Haben Leute fotografiert, die streit mit ihrem imaginären „Freund?“ hatten, versucht mit ner Pulmoll-Dose zu betteln und gesungen.
So gaben wir mit Sicherheit ein recht seltsames Bild ab, als Alina mit einer Freundin eingetroffen ist und sich erstmal auf eine Bank gegenüber von uns gesetzt hat. Uns bedeutet in diesem Fall unsere Bank, gerade besetzt von Utsch und Schahab mit einem Glas Apfelkompott am musizieren. So wurden wohl erstmal verwunderte Bilcke ausgetauscht währen Felix und ich noch im Fernsehturm waren. Um so größer war die Verwunderung als diese beiden „dumm guckenden“ Mädels auf einmal auf uns zu kamen, als ich wieder bei unserer Bank war. Und ich dann auch noch auf Alina zu gegangen bin und sie umarmt habe. Um so kleiner war aber auch die Verwunderung, dass Utsch und Schahab so lange Unmut verbreitet haben, bis wir uns endlich getrennt haben.
So kam es, dass ich einen meiner schönsten Ferientage zusammen mit Felix, Alina und ihrer Freundin verbracht habe. Die meiste Zeit haben wir in irgendeinen großen Kaufhaus und auf dem Weihnachtsmarkt davor verbracht. Irgendwie kam auch jemand (von den anderen) auf die Idee ins New Yorker zu gehen uns Sachen an zu probieren – so Mädchenhosen kneifen echt ziemlich :-/ und manche Leute sehen im Korsett einfach nur schön aus
*schleck*.
Brandburg
Wir hatten das große Glück nach dem Congress nach Brandenburg fahren zu können und dort die Gastfreundschaft von Sophie und ihren Eltern in Anspruch nehmen zu können. Das bedeutete (fast) 3 weitere tolle Tage, nur diesesmal mit guter Verpflegung und 5 statt 500 Mann Schlafsaal.
Am ersten Abend, der des 30. waren wir auf einen „underground“ Metal Konzert. So ein „underground“ Metal Konzert ist ja eigentlich was alltägliches, wenigstens was allwöchentliches (2 wöchentliches). Also erwartete man wie gewohnt 70-200 !_langhaarige_! Metalheads, schäbigen Black Metal und headbangig. Es kam alles anders. In Brandenburg heißt underground auch noch wirklich underground. Als wir gegen halb 9 ankamen waren wir bis auf die Bands quasi die einzigen Gäste. Der Raum in dem die Bands spielen sollten war … klein. Im laufe das Abends wurde es dann voller und die Stimmung war gut, weil die Leute sehr viel offener und freundlicher als die in der Heimat sind. Halt noch wirklicher underground im kleinen Kreis. Obwohl der Laden voll war hätte man mich mit der Beschreibung „der mit den langen Haaren und Kinbart“ oder „der der Headbangt“ (konnte ich wegen Kopfschmerzen leider nur sehr kurz machen :-/) ohne Probleme finden können. Sehr anders als gewohnt, aber sehr cool
. Außer das Rumgehampel vor der Bühne. Ich kann Schattenboxen auf Konzerten nicht leiden. Es geht nichts über ein gesittetes gemoshe hinter einer Headbagerreihe. Scheiß Hardcore Einflüsse.
Am 31. haben wir einen tollen Waldspaziergang im seltsamen Brandenburger Wald gemacht. Morsche Bäume umtreten ist einfach das geilste:). Warum gibt es da so viele Bunkeranlangen und bei uns nicht? Man konnte sich so richtig austoben. Am Abend haben wir noch die Silvesterfeier von Sophies Freunden aufgemischt, an die Einzelheiten kann ich mich auf Grund übermäßigen Alkoholkonsums nicht erinnern. Zum Glück habe ich meinen Geldbeuten(wie schreibt man eigentlich dieses andere Wort, das mit P anfängt?) wieder
. Am 1.1.2007 hieß es Abschied nehmen, nachem unsere Lokalpatrioten das Siegerland mit Worten vergoldet haben war ich wirklich gespannt was es mit diesem Land auf sich hat und warum wir nicht dort Urlaub gemacht haben. Auf der Rückfahr hat Utsch dann auch noch sein Po.. Geldbeutel verloren, im Zug, hoffentlich hat er auch so ein Glück wie ich. Ich muss ihn mal fragen.
Winterberg
- 2 mal mit Ski den Berg runter gefahren
- jeden Abend gepokert
(ohne die Regeln zu kennen, beim Poker zählen die Farben ja gar nicht)
- Munchkin gespiel, auch ohne die Regeln zu kennen (nacher hab ich mir die Anleitung mal durchgelesen: Kollektivkarten sind VERBOTEN!!! Deswegen hat auch jeder seine eigenen auf der Hand.)
- Das Buch von Werner Pieper ist einfach nur eine Bereichung für die Welt. Vll werd ich auf meine alten Teenagerzeiten ja noch zum grünen Rebellen
. Verantwortung ist unteilbar! Jeder hat die Verantwortung für die gesamte Welt!
Buch
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Januar 5, 2007 von lipilly
Mir kamen 2 Wochen noch nie so kurz vor wie die vergangenen Ferien. Wie ein Zwinkern, in dem man die halbe Welt sieht.
X-MAS in the Abyss
Am Tag vor Weihnachten war ich auf einen geilen Konzert von Mindcrime, man war ich danach fertig, wer hat eigentlich mit der ständigen Stagediverei angfangen? Egal, ich Fliegengewicht wurde auch einmal von der Bühne bis ganz hinten hin getragen
. Mal was anderes als bei den sonstigen Black Metal Konzerten, und verdammt geil!
Weihnachten
Weihnachten bin ich abends mit meinen Eltern in die Kirche gegangen. Da wir recht spät waren konnte ich einen Platz in der letzen Reihe ergattern, mit Sicht auf die Decke – und konnte meinen Kopf gegen die Rückwand lehnen
. Dort konnte ich mit geschlossenen Augen (da ich eh nur die Decke sehen konnte), zurück gelehnt, dem Treiben lauschen und schmunzeln. Abends gab es Raklett Raclatt, sehr lecker, vor allem Pilze mit Schinken und Käse überbacken.
Berlin & 23C3
Am 2. Weihnachtstag um 17 Uhr ging unser Zug nach Berlin, unser das heißt der von Utsch, Shahab, Felix und mir. Niemand damit gerechnet uns alle unbeschadet wieder zu sehen.
Die Hinfahrt:
- Ein betrunkener Felix (die restliche Aufstellung ist das Resultat davon)
- Ein genervtes Zugabteil
- 3 Auseinandersetzungen, in denen die Worte „Krieg Krebs!“ fallen
Congress:
In Berlin war ich über den Tag meistens im Berliner Congress Center und habe Vorträgen gelauscht, mich im Lockpickig (Danke Sophie für das geliehene Lockpickingset) versucht oder bin einfach nur staunend durch die Räume gegangen. Der interessanteste Vorträge, den ich mitbekommen habe war „To live outside the law you gotta be honest“ von Werner Pieper. Der Vortrag hat mich so beeindruck, dass ich mir sogar eins seiner Bücher zugelegt habe: „Widersteh dich! Das Buch der Handlungen.“ Alles in Allem habe ich noch nie so viele nette und hilfsbereite Menschen an einem Ort gesehen wie auf dem Congress.
Berlin:
Während ich auf dem Congress sind meine Begleiter durch Berlin gezogen und hatten innerhalb der ersten 2 Tage fast ihr gesamtes Geld verpulvert. Abends hab ich mich ihnen dann Angeschlossen. Ich weiß echt nicht warum Kerzberg so einen schlechten Ruf hat. Da gibt es die besten Kneipen und die nettesten Türken. Das Zitat der Woche „Was bist du denn für ein Punk, kennst noch nicht mal die Punkgeschichte“ von einem Rocker(exPunk) an Utsch gerichtet
. Das wird ihn wohl noch eine Zeit lang verfolgen. Nachts haben wir dann mit 500 Leuten in einer nicht dunklen Turnhalle ges.. übernachtet. Ich hasse Licht! Warum müssen bei ca. 10 w : 490 m ausgerechnet 3 der 6 Männerduschen kaputt sein? Und 500 paar Schuhe in einem Flur stinken zum Himmel.
Fortsetzung folgt …
… mit
Berlin II
Brandburg
Winterberg
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Januar 2, 2007 von lipilly
Der 23. Chaos Communication Congress und die Tage danach waren einfach toll.
Impression
Ich bin gestern Nacht um 24 Uhr am Bahnhof angekommen. Als ich dann zu Hause war hab ich mich erstmal geduscht und nach 7 Tagen nochmal rasiert. Ich fühl mich jetzt sogar wieder wie ein Mensch …
um 14 Uhr gehts schon wieder los, in Urlaub, dieses mal nach Winterberg. Nur schade, dass da kein/wenig Schnee ist. Ich hatte mich schon so aufs Ski fahren gefreut.
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Dezember 26, 2006 von lipilly
Man wird das asozial!
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Dezember 23, 2006 von lipilly
- [43] Weißt du den Freund, dem du wohl vertraust
- Und erhoffst du Holdes von ihm,
- So tausche Gesinnung und Geschenke mit ihm,
- Und suche manchmal sein Haus heim.
- [44] Weißt du den Mann, dem du wenig vertraust
- Und erhoffst doch Holdes von ihm,
- Sei fromm in Worten und falsch im Denken
- Und zahle Losheit mit Lüge
Die alten Germanen scheinen richtige Prakmatiker zu sein. Sie beschreiben sogar den richtigen Umgang mit Menschen denen man misstraut.
Des Hohen Lied
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Dezember 22, 2006 von lipilly
… deswegen bleib ich auch nicht wach und gehe jetzt ins Bett
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Dezember 20, 2006 von lipilly
Habe heute mal Ubuntu installiert und mich ein wenig durchgeclickt. Nach dem gewohnten gentoo gefrickel ist das mal was ganz anderes.
Auf jeden fall übelst gut gemacht. Später vielleicht mehr dazu.
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Dezember 18, 2006 von lipilly
Der 6 . Tag ohne ICQ ist vorüber. Ich lese gerade die Edda. Thor ist irgendwie
voll der miese Schläger,
aber mit Stil.
„Und als er sah, daß seine Arbeit nicht fruchtete [er bekommt den Abendessenbeutel nicht auf
], ward er zornig, fasste seinen Hammer Miöllnir in beide Hände, [...] und schlug ihn auf das Haupt.“
Was lernen wir daraus, wenn’s nicht klappt wie es soll, dann schlag den, der es eventuell besser könnte. Die Asen hatten es schon drauf, vor allem Thor(jähzorniger undankbarer Schläger) und Loki(fieser hinterhältiger Oppurtunist).
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